Der Umgang der Stadt Hannover mit der nationalsozialistischen Vergangenheit
DOI:
https://doi.org/10.60684/msg.v55i2.76Keywords:
Nationalsozialismus, Erinnerungskultur, HannoverAbstract
Das Gedenken an die Folgen der nationalsozialistischen Diktatur ist in Hannover fest etabliert. Gedenkorte und -veranstaltungen, Informationstafeln, Stolpersteine und weitere Elemente prägen den öffentlichen Raum. Mit der Gedenkstätte Ahlem und dem ZeitZentrum Zivilcourage existieren zwei Orte zur vertieften Auseinandersetzung. Diese Entwicklung war jedoch nicht selbstverständlich. Sie ist die Folge jahrzehntelangen bürgerschaftlichen Engagements seit den späten 1970er Jahren. Eine Besonderheit ist, dass in Hannover von Beginn an die Stadtverwaltung eine aktive und fördernde Rolle gespielt hat und auch die Politik die Bemühungen unterstützt hat. Künftig wird es darauf ankommen, der zunehmend offeneren Infragestellung der Erinnerungskultur mit zeitgemäßen und gegenwartsorientierten Formaten zu begegnen.
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